Archiv der Öffentlichkeitsarbeit im Regionalen Grundbildungszentrum

Öffentlichkeitsarbeit

Runder Tisch „Leichte Sprache“ am 12. Mai 2017 in Hameln in der Stadtbücherei

Am 12. Mai präsentierte das RGZ Göttingen seine Ergebnisse und Erfahrungen zum Thema Einfache Sprache beim Runden Tisch „Leichte Sprache“ in Hameln vor fast 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Der Titel des Vortrages lautete:„Angebote in einfacher Sprache – von der Idee zur Umsetzung“. Vorgestellt wurden die monatliche Zeitungsbeilage in einfacher Sprache DURCHBLICK, die Zusammenarbeit mit der Stadtbibliothek Göttingen und die inklusiven LEA-Leseklubs®.

Vorher gaben Frau Gabriele Behrens und Herr Andreas Finken vom Büro für Leichte Sprache der Hannoverschen Werkstätten eine Einführung in die Regeln der Leichten Sprache.

Diese beinhaltete auch die Möglichkeit für die Teilnehmenden selbst einen Text in Leichte Sprache zu übertragen. Es wurde ein Zeitungsartikel, der bereits als Vorlage für einen Artikel im DURCHBLICK diente, ausgegeben, mit der Bitte die ersten beiden Absätze in leichter Sprache zu formulieren. Hier zeigte sich wieder, dass das Schreiben in Leichter Sprache sehr schwer sein kann. Dies beginnt schon mit den Überlegungen für welche Zielgruppe geschrieben wird und was als bekannt voraus gesetzt werden kann. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten den Text dann in Leichter Sprache, in einfacher Sprache (Artikel im DURCHBLICK) und in normaler/schwerer Sprache mit nach Hause nehmen.

Im Anschluss an die beiden Vorträge fand ein Rundgang unter dem Gesichtspunkt „Leichte Sprache“ durch die Stadtbibliothek Hameln statt, die bereits für unterschiedliche Zielgruppen ein Angebot von Büchern in einfacher Sprache hat.

Organisiert wurde die Veranstaltung vom Forum Inklusion (Landkreis Hameln) in Kooperation mit dem Regionalen Grundbildungszentrum Weserbergland. Veranstaltungsort war die Stadtbücherei Hameln.

Bundesweite Veranstaltung Leichtes Lesen in der Stadtbibliothek

Am 17.2.2017 fand in der VHS Göttingen Osterode gGmbH eine Veranstaltung mit dem Titel "Leichte Sprache - Menschen mit Einschränkungen für Bibliotheken gewinnen" statt. Die Veranstaltung wurde in Kooperation von der Agentur für Erwachsenen- und Weiterbildung (AEWB, AG Leichte Sprache), der Stadtbibliothek Göttingen und dem Regionalen Grundbildungszentrum (RGZ) an der VHS Göttingen Osterode organisiert. Die 20 Teilnehmer/innen der Veranstaltung kamen schwerpunktmäßig von anderen Stadtbibliotheken und wollten sich zum Thema Leichtes Lesen informieren und austauschen. In einer Reihe von Städten gibt es bereits ein Angebot in Einfacher Sprache in Bibliotheken, andere Teilnehmer/innen waren daran interessiert, ein Angebot in ihrer Bibliothek aufzubauen.

Nach einer allgemeinen Einführung zum Thema Leichte Sprache /einfache Sprache von Frau Völkening (AEWB) wurde kurz das RGZ Göttingen und die Entwicklung der Zusammenarbeit mit der hiesigen Stadtbibliothek vorgestellt. Im Anschluss berichteten die Leiterin der Stadtbibliothek Frau Krompholz-Roehl sowie Herr Böhm, zuständig für die Abteilung Leichtes Lesen, von ihren Erfahrungen. Nach der Mittagspause stellte Nadine Jakobi mit einer Teilnehmerin die in der Stadtbibliothek stattfindenden Lea-Leseklubs vor.

Zum Abschluss der Veranstaltung wurde die VHS verlassen und ein Rundgang in der Stadtbibliothek angeboten.

Einen Pressebericht über die Veranstaltung finden Sie hier.

Das ALFA-Mobil zu Gast in Hann. Münden

Viele Erwachsene haben Probleme mit dem Lesen und Schreiben / Ein Kursangebot bei der VHS in Hann. Münden hilft weiter


Zeitung lesen, Notizen für die Kinder schreiben, im Büro E-Mails verschicken – für viele Erwachsene in Südniedersachsen sind diese Alltagshandlungen kaum zu überwindende Hürden. Um auf Hilfsangebote aufmerksam zu machen, kommt das Alfa-Mobil des Bundesverbandes Alphabetisierung und Grundbildung e.V. (BVAG) am 27. Januar nach Hann. Münden. Von 10.00 –  15.00 Uhr wird es im Eingangsbereich des HIT-Marktes, Auefeld 9, stehen.

vollständiger Text der Pressemitteilung 


Praxistag Grundbildung "Mehr als Lesen und Schreiben" am 17.1.2017 in Hannover

Die acht in Niedersachsen bestehenden Grundbildungszentren zeigen in dieser Veranstaltung die Schwerpunkte ihrer Arbeit. Das breite Sprektrum der Angebote von Grundbildungszentren reicht von arbeitsplatzorientierter Grundbildung über Family Literacy, historische und kulturelle Grundbildung, Selbsthilfegruppen bis zur Zeitungsbeilage in einfacher Sprache (uvm.).

Das RGZ Göttingen stellt dort in einem Workshop mit dem Thema "Einfache Sprache: Die Zeitungsbeilage „Durchblick“ & Einfaches Lesen in der Bibliothek" seine Produkte vor.

Einen Flyer zur Veranstaltung finden Sie hier


Fachtag "Damit wir uns besser verstehen: Mit "Leichter Sprache" mehr Beteiligung ermöglichen" am 16.11.2016 in Hannover

Das RGZ Göttingen hat sich aktiv am Fachtag "Damit wir uns besser verstehen: Mit „Leichter Sprache“ mehr Beteiligung ermöglichen" beteiligt. Unter dem Titel "Leichte Sprache ist für alle hilfreich! - Barrierearme Orte" stellten die RGZ-Mitarbeiterinnen Gundula Laudin und Caroline Kurz die Zusammenarbeit mit der Stadtbibliothek und die Zeitungsbeilage DURCHBLICK in einfacher Sprache vor.

Ein erster Bericht zu der Tagung findet sich hier.


„Ziemlich beste Freunde“ Schauspieler lesen in Einfacher Sprache

Die drei Schauspieler Jan Reinartz, Peter Christoph Scholz und Karsten Zinser vom Jungen Theater Göttingen haben am Freitag 3. Juni in der VHS aus dem Buch „Ziemlich Beste Freunde“ von Philippe Pozzo di Borgo in Einfacher Sprache vorgelesen. Ca. 40 Zuhörer folgten dem spannenden Vortrag der Schauspieler, der durch szenisches Spiel begleitet wurde. Die Veranstaltung war eine Kooperation der Vhs Göttingen Osterode mit dem Regionalen Grundbildungszentrum, der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) und dem LEA-Leseklub.


Pädagogisches Forum Grundbildung – in Zusammenarbeit mit der Bildungsregion Göttingen

Veranstaltung vom 24.11.2015 - Gemeinsam Grundbildung stärken,
Thema: Funktionalem Analphabetismus in der Schule begegnen

Rund 750.000 Personen der deutschsprachigen Bevölkerung in Niedersachsen können selbst kurze Texte nicht richtig lesen und schreiben – sie sind funktionale Analphabeten. Dies betrifft nicht nur Personen mit Migrationshintergrund oder niedriger Bildung, auch Menschen mit höherer Bildung sind in der Gruppe der funktionalen Analphabeten signifikant vertreten.
Kennen Sie Betroffene in Ihrem Unterricht? Haben Sie Eltern, die den Kontakt zur Schule meiden und/oder auf schriftlich mitgegebene Informationen nicht reagieren?
In diesem pädagogischen Forum möchten wir mit Ihnen ins Gespräch kommen zu folgenden Themen:
 

  • Funktionaler Analphabetismus – Definition und allgemeine Informationen zur Verbreitung
  • Ursachen des funktionalen Analphabetismus
  • Wie erkenne ich Schüler/-innen und Eltern, die funktionale Analphabeten sind?
  • Wie kann ich als Lehrer damit umgehen, wie spreche ich meine Vermutung bei Schüler/-innen oder Eltern an?
  • Welche Hilfestellungen gibt es? Gibt es Unterstützungsangebote?


Zielgruppe:  Lehrerinnen und Lehrer aller weiterführenden und berufsbildenden Schulen und    Interessierte

Flyer zum Forum Grundbildung


Weltalphabetisierungstag am 8. September 2015

Jährlich wird am 8. September der von der UNESCO 1965 ausgerufenen Weltalphabetisierungstag oder auch Weltbildungstag begangen. Der Tag soll an die Problematik des Analphabetentums erinnern. Die VHS Göttingen Osterode gGmbH hat sich wie auch im Vorjahr mit einem Stand in der Fußgängerzone positioniert, um mit Menschen über dieses Thema ins Gespräch zu kommen. Anschließend wurde in der Stadtbibliothek unter Teilnahme der Dezernentin für Soziales und Kultur, Frau Schlapeit-Beck, der dritte LEA Leseklub® eröffnet. 


Große Veranstaltung im Klinikum Göttingen zur Eröffnung der Ausstellung "Mein Schlüssel zur Welt" am 7. Oktober 2014

Die Ausstellung ist im Universitätsklinikum Göttingen und im Evangelischen Krankenhaus Weende vom 7.10.2014 - 7.11.2014 zu sehen.

Presseartikel HNA 


Runder Tisch "Ausbildung" am 25.9.2014 in der VHS Göttingen

Mit zehn engagierten Teilnehmer/-innen trifft sich am 25.9.2014 der Runde Tisch "Ausbildung - Grundbildung". Die Teilnehmenden kommen aus unterschiedlichsten Bereichen (Bildung, Verwaltung, Arbeitsmarktakteure) und tauschen sich zum Thema funktionaler Analphabetismus und dem Umgang damit aus. Es zeigt sich, dass es bereits in vielen Bereichen Kontakt zu Betroffenen gibt, für den guten Umgang mit Ihnen jedoch Erfahrungen und Vorbilder fehlen. Es ergeben sich Fortbildungsangebote und Möglichkeiten einer engeren Zusammenarbeit. 


Runder Tisch "Schule" am 8.9.2014

Mit 17 Teilnehmer/-innen findet am 8.9.2014 der Runde Tisch Schule - Grundbildung statt. Erschienen sind viele Personen, die sich mit dem Thema Analphabetismus / Lesen und Schreiben Lernen beschäftigen. Der Anteil an Personen, die an einer Schule arbeiten ist eher klein. Es gibt eine interessante Diskussion zu den Voraussetzungen erfolgreich Lesen und Schreiben zu Lernen mit Inputs, die den Bogen von Erfahrungen aus den achtziger Jahren bis zum Lesescreening in den fünften Klassen an der IGS Göttingen spannen.


Gründung des "Bündnis für Alphabetisierung" - Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur und Volkshochschule Göttingen e.V. eröffnen das Regionale Grundbildungszentrum am Standort Göttingen am 7.2.2014

Bündnis für Grundbildung und Alphabetisierung unterstützt erwachsene Lerner

Rund 7,5 Millionen Menschen im erwerbsfähigen Alter, also 14,5 % der Bevölkerung zwischen 18 und 65 Jahren, in Deutschland können nicht ausreichend lesen, schreiben und rechnen. Sie sind funktionale Analphabeten. Zwei Millionen von ihnen fällt das Lesen und Schreiben selbst einzelner Wörter schwer. Bei weiteren 13,3 Millionen zeigen sich große Mängel beim Schreiben und Lesen gebräuchlicher Wörter. Insgesamt weisen knapp 21 Millionen Menschen in Deutschland Defizite in diesem Bereich auf. Mehr als die Hälfte der funktionalen Analphabeten sind erwerbstätig (57 %). Besonders hoch ist die Anzahl der Betroffenen unter den Personen, die einfachen Hilfstätigkeiten nachgehen, geringe berufliche Aufstiegschancen haben und deren Arbeitsplätze als unsicher gelten.  Angesichts des dringenden Handlungsbedarfes hat das Ministerium für Wissenschaft und Kultur für das Land Niedersachsen (MWK) acht Regionale Grundbildungszentren (RGZ) eingerichtet, die Betroffenen als erste Anlaufstelle zur Seite stehen. RGZ gibt es an den Standorten Braunschweig, Hannover, Lüneburg, Oldenburg, Osnabrück, Hameln, Stade und Göttingen. Die Zentren bündeln Erfahrungswissen und Kompetenz im Handlungsfeld Alphabetisierung und Grundbildung und stellen dieses zur Verfügung. Sie unterstützen den Aufbau einer Grundbildungslandschaft, die allen Betroffenen eine Chance auf nachholende Bildung eröffnet.

Die Volkshochschule Göttingen e.V.  eröffnete am 07.02.2014 das Regionale Grundbildungszentrum Göttingen. Zur Eröffnung wurden die Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Frau Dr. Gabriele Heinen-Kljajic, sowie Spitzenvertreter/-innen aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft im Neuen Rathaus in Göttingen begrüßt.

Das Göttinger RGZ hat das Ziel mehr Betroffene zu erreichen und Unterstützer/innen aus unterschiedlichen Arbeits- und Lebenszusammenhängen zu sensibilisieren und zu aktivieren.  Hierzu erfolgte im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung die Gründung des Göttinger Bündnisses für Alphabetisierung und Grundbildung. Das Bündnis – ein Zusammenschluss von  kommunalen, wirtschaftlichen und zivilgesellschaftlichen Organisationen und interessierten Personen setzt sich dafür ein,  in der Region Göttingen Rahmenbedingungen zu schaffen, die es allen Menschen unabhängig vom sozialen Status und Bildungsniveau ermöglichen, sich entsprechend ihrer Fähigkeiten weiterzubilden. Mit einem gesellschaftlichen Bündnis für Alphabetisierung und Grundbildung zeigt die Region:  Wenn es bei uns Menschen gibt, die nicht lesen und schreiben können, dann geht uns das alle etwas an.

Schirmherr des Bündnisses ist der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Göttingen, Herr Rainer Hald. Als Vertreter der Wirtschaft zeigt er hiermit deutlich: „Grundbildungsdefizite stellen nicht nur die Betroffenen vor ein persönliches, sondern uns alle vor ein gesellschaftliches und wirtschaftliches Problem.“

Das Göttinger Bündnis soll wachsen und ist offen für alle gesellschaftlichen Gruppen, die sich daran beteiligen möchten. Es entwickelt Wege und Chancen für Betroffene, die über das RGZ zu neuen Ansätzen für alltagstaugliche Bildungs- und Lernangebote ausgearbeitet werden.

Aus Göttingen, der Stadt, die Wissen schafft, entwickelt das Regionale Grundbildungszentrum im und über das Bündnis Angebote, die Wissen schaffen-  für Menschen mit Grundbildungsdefiziten in der Region Göttingen.

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