Deutschkurse für alle
Die Deutschkurse orientieren sich am Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen (GER) und umfassen alle Niveau-Stufen (A1-C2), für absolute Anfänger bis sehr Fortgeschrittene. Die Deutschkurse aus unserem offenen Programm finden in der Regel vormittags (fünfmal wöchentlich) oder zweimal wöchentlich mit je zwei Unterrichtsstunden am Abend statt. Die meisten Abendkurse laufen über ein Semester (Frühjahr/Herbst) und umfassen 100 Unterrichtsstunden. Die VHS bietet Deutschkurse in Präsenz in der VHS an und auch Online-Kurse.
Sie können während des ganzen Jahres auch in laufende Kurse einsteigen, wenn es freie Plätze gibt.
Der online Einstufungstest bestimmt Ihr Sprachniveau:
» Klett Einstufungstest Linie 1 - A1
» Klett Einstufungstest Linie 1 - A2
» Klett Einstufungstest Linie 1 - B1
Bitte senden Sie der Deutsch-Beratung das Ergebnis per E-Mail zu: daf(at)vhs-goettingen.de, dann können wir Ihnen einen passenden Kurs empfehlen.
Der Wolf und die Deutschen: Konflikt oder Koexistenz?
| Kursnummer | 26H99003 |
| Kursbeginn | Mo., 05.10.2026 (Termindetails siehe unten) |
| Anzahl Termine | 1 Termin (Termine anzeigen) |
| Kursgebühr | 0,00 € |
| Lehrkraft | Prof. Dr. Heribert Hofer |
| Ansprechpartner/in | Carola Müller c.mueller@vhs-goettingen.de +49 5514952 151 |
| Kursformat | Online-Kurs: Der gesamte Kurs findet digital per Videokonferenztechnik statt. Sie benötigen einen PC mit Lautsprecher/Mikrofon und Kamera oder alternativ Headset und Kamera. Sie können auch ein Notebook (typischerweise Kamera und Lautsprecher/Mikrofon integriert), Smartphone oder Tablet zur Teilnahme nutzen. In allen Fällen benötigen Sie eine stabile Internetverbindung. |
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Kursbeschreibung:
Große, langlebige Beutegreifer wie der Wolf werden bewundert und sind zugleich verfemt. Als Leit- und Schirmarten fördern sie den Naturschutzgedanken, als Arten im Zentrum von Konflikten mit zahlreichen Interessensgruppen werden sie verfolgt und getötet.Kann der Wolf also in unserer Welt überleben? Ja, das geht im Prinzip, wie Mensch-Wildtier-Konflikte mit anderen Raubtieren zeigen. Allerdings setzt das voraus, dass Betroffene gehört und Politik, Naturschutz und Wissenschaft aufeinander zugehen. Wie das aussehen könnte, welche Voraussetzungen es dafür braucht und was der gegenwärtige Stand ist, soll dieser Vortrag erläutern.
Heribert Hofer forscht seit über vierzig Jahren im Freiland zur Verhaltensökologie und dem Naturschutz von Raubtieren (Tüpfelhyäne, Gepard, Fuchs, Dachs, Wolf), ihren Belastungen und Krankheitserregern. Seine Langzeitprojekte in Europa, Tansania und Namibia führten zur vielfachen Beschäftigung mit dem gegenseitigen Verhältnis von Mensch und Wildtieren, Mensch-Wildtier-Konflikten und der Einsicht, dass Schutz von Natur den Einklang mit betroffenen Menschen erfordert.
Neben der Forschung engagiert er sich für den Naturschutz und ist in mehreren wissenschaftlichen Gesellschaften aktiv, zuletzt als Präsident der Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte (GDNÄ). Bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2025 war er 25 Jahre lang Direktor des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) in Berlin. Zurzeit ist er Seniorprofessor für interdisziplinäre Wildtierkunde am Institut für Biologie der Freien Universität Berlin.
Ihre Meinung zählt!
Wir möchten uns stetig verbessern. Unterstützen Sie uns dabei und teilen Sie uns Ihre Wünsche und Ideen mit. Was haben Sie als besonders positiv erlebt? Zu welchem Thema wünschen Sie sich einen Kurs? Wenn Sie Kritik oder Beschwerden los werden möchten, warten Sie nicht, bis Ihnen der Kragen platzt! Wenden Sie sich frühzeitig an uns, damit wir die Chance haben, etwas zu verändern. Ihr Ansprechpartner: Markus Bötte, Telefon: +49 551 4952-150, E-Mail m.boette@vhs-goettingen.de



