Integrationskurse
Aussiedler*innen und Ausländer*innen, auch langjährig Geduldete sowie Migrant*innen mit deutscher Staatsangehörigkeit, die in Deutschland dauerhaft bleiben, erhalten von der Ausländerbehörde eine Berechtigung zur Teilnahme an einem Deutschkurs - Integrationskurs, Niveau A1, A2 und B1 des Europäischen Referenzrahmens. Personen aus den EU-Ländern und Asylbewerber, Geduldete und Personen mit Gestattung aus definierten Herkunftsländern können auf Antrag vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) eine Berechtigung erhalten. Kursteilnehmer/innen mit einer Berechtigung zahlen 2,29 € pro Unterrichtsstunde. Teilnehmer/innen, die Geld nach SGB II oder XII erhalten, können auf Antrag von den Gebühren befreit werden. Die Erstattung von Fahrtkosten kann über die VHS beim BAMF beantragt werden.
Der Integrationskurs umfasst einen Basiskurs und einen Aufbaukurs von insgesamt 600 Unterrichtsstunden sowie einen 100-stündigen Orientierungskurs. Die Integrationskurse am Vormittag dauern etwa 7-8 Monate und schließen mit zwei Prüfungen ab: Der Deutschtest für Zuwanderer (DTZ) ist ein skalierter Test und bescheinigt das Sprachniveau A2 oder B1. Der Orientierungskurs schließt mit der landeskundlichen Prüfung Leben in Deutschland (LiD) ab.
Jeweils: Mo. bis Fr., 8.45–13.00 Uhr und bei hoher Nachfrage auch Parallelkurse am Nachmittag, 13.15–17.20 Uhr; VHS, Göttingen, Bahnhofsallee 7
Ein Einstieg ist in alle Module des Integrationskurses möglich.
Nach Bedarf bietet die VHS in Abstimmung mit anderen Kursträgern auch Integrationskurse für spezielle Zielgruppen an: Integrationskurse mit Alphabetisierung, Integrationskurse für Zweitschriftlernende, Jugendintegrationskurse, Frauenintegrationskurse, Elternintegrationskurse.
KI und Gesellschaft: Digitale Teilhabe, Inklusion und demokratische Beteiligung
| Kursnummer | 26F57405 |
| Kursbeginn | Do., 25.06.2026 (Termindetails siehe unten) |
| Anzahl Termine | 1 Termin (Termine anzeigen) |
| Kursgebühr | 0,00 € |
| Lehrkraft | Julia Stadler Kevin Henkies |
| Kursort |
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Kursbeschreibung:
Digitale Technologien prägen immer stärker, wie wir uns informieren, kommunizieren und an gesellschaftlichen Prozessen teilnehmen. Doch wer kann im digitalen Raum tatsächlich mitreden – und wer bleibt außen vor? Unter dem Titel „Digitale Teilhabe, Inklusion und demokratische Beteiligung“ laden wir zu einem Abend des Austauschs und der gemeinsamen Reflexion ein. Im Mittelpunkt stehen Fragen nach gerechter Teilhabe, Barrierefreiheit und Chancengleichheit in digitalen Räumen. Wir diskutieren, wie digitale Beteiligungstools gestaltet sein müssen, um wirklich inklusiv zu sein, welche Rolle Künstliche Intelligenz bei Moderation und Zugang spielt und wo Chancen, aber auch Risiken neuer Technologien für gesellschaftliche Inklusion liegen. Dabei wird das Thema sowohl aus technischer als auch gesellschaftlicher Perspektive beleuchtet – von Fragen der Usability über Macht- und Repräsentationsverhältnisse bis hin zu den Auswirkungen auf demokratische Kultur und Teilhabe.Eingeladen sind alle, die sich für die Gestaltung unserer digitalen Gegenwart interessieren – engagierte Bürgerinnen und Bürger, pädagogisch Tätige, Multiplikatorinnen, junge Erwachsene sowie ältere Mediennutzerinnen, die digitale Informationsräume besser verstehen möchten. Auch wer sich bislang wenig mit diesen Themen beschäftigt hat, ist herzlich willkommen. Ihre Fragen, Erfahrungen und Anliegen sind fester Bestandteil der Veranstaltung – es geht um Dialog, gemeinsames Nachdenken und Orientierung im digitalen Wandel.
Diese Veranstaltung ist Teil der Reihe "KI und Gesellschaft", alle Veranstaltungen können aber auch einzeln besucht werden.
Gefördert durch die Niedersächsische Landeszentrale für politische Bildung
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