Qualifizierung pädagogische*r Mitarbeiter*in in (teil-)stationären Einrichtungen
| Kursnummer | 27F85000 |
| Kursbeginn | Di., 12.01.2027 (Termindetails siehe unten) |
| Kursende | Di., 13.06.2028 |
| Anzahl Termine | (Termine anzeigen) |
| Kursgebühr |
€ 6100,90
Die Agentur für Arbeit kann auf Antrag die anteilige oder vollständige Erstattung der Lehrgangskosten sowie Zuschüsse zum Arbeitsentgelt übernehmen. |
| Kursort | |
| Ansprechpartner/in | Lisa Neukirch l.neukirch@vhs-goettingen.de +49551 4952 129 |
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Kursbeschreibung:
InhaltUm einen Quereinstieg in (teil-) stationären Einrichtungen der Kinder-, Jugend- und Eingliederungshilfe zu ermöglichen haben das Nds. Landesjugendamt (NLJA) in Kooperation mit Vertreter_innen des Sozialministeriums, des Kultusministeriums, des Niedersächsischen Landesjugendhilfeausschusses sowie der Nds. Hoch- und Fachschulen ein Konzept zur Weiterqualifizierung von Nichtfachkräften/ Quereinsteigenden in (teil-) stationären Einrichtungen der Kinder-, Jugend- und Eingliederungshilfe in Niedersachsen erstellt.
Die VHS Göttingen Osterode gGmbH hat im Auftrag der Kommunen und mit Unterstützung der regionalen Jugendhilfeeinrichtungen den vorliegenden Rahmenplan zur Umsetzung in Südniedersachsen erarbeitet.
Die Qualifizierung vermittelt über eineinhalb Jahre „berufsfernen“ Quereinsteigenden ohne klassisch pädagogischen Abschluss eine fachliche Grundlage für eine Tätigkeit in (teil-)stationären Einrichtungen der Kinder-, Jugend- und Eingliederungshilfe. Erfolgreiche Absolvent_innen erlangen damit einen in ganz Niedersachsen anerkannten Abschluss.
Module
Modul I Identität und professionelles Handeln in (teil-)stationären Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe und rechtliche Rahmenbedingungen/Umfang: 132 UE
- Rechtliche Verortung pädagogischen Handelns
- Kindeswohl
- Professionelle Haltung und berufliche Identität
- Institutionen, Fachdienste, Kooperationspartner, Multiprofessionalität
Modul II Beziehungen zu Kindern und Jugendlichen in der Kinder- und Jugendhilfe, insbesondere den Hilfen zur Erziehung professionell gestalten/ Umfang: 162 UE
- Aufbau einer Beziehung
- Gestaltung und Reflexion pädagogischer Beziehungen
- Kommunikation mit Kindern und Jugendlichen
- Konflikte und Krisen: Handlungsoptionen und professioneller Umgang
- Inklusive Gruppenpädagogik und Gruppenangebote
Modul III Kommunikation, Kooperation und Krisenkompetenz im Bereich der Hilfen zur Erziehung gestalten, reflektieren und weiterentwickeln/ Umfang: 174 UE
- Kommunikationspsychologische Grundlagen
- Eigene Kommunikationsmuster
- Kooperation und Vernetzung
- Krisenkompetenz
- Elternarbeit, Arbeit mit dem Hilfesystem
- Eigene Ressourcen und Grenzen
Modul IV Die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen im Bereich der Hilfen zur Erziehung professionell begleiten und inklusive Bildungs- und Betreuungsprozesse mitgestalten/ Umfang: 156 UE
- Entwicklungsvoraussetzungen, Entwicklungsphasen und Entwicklungsaufgaben
- Analyse von Lebenswelten und Sozialisationsbedingungen
- Ressourcenorientierte, systemische und lebensweltorientierte pädagogische Arbeit
- Beobachtung und Dokumentation von Entwicklungsprozessen
- Partizipation und Inklusion
- Resilienzkonzepte und Unterstützungssysteme
Modul V Resilienz und Selbstfürsorge in der (teil-) stationären Kinder- und Jugendhilfe professionell entwickeln und im Arbeitsalltag umsetzen/ Umfang: 90 UE
- Resilienz als individuelle und systemische Ressource
- Reflexion eigener Belastungen und Stressoren
- Team, Organisation und institutionelle Rahmenbedingungen
Selbstfürsorge und
Teilnahmevoraussetzung
- Menschen mit fachnaher Vorqualifikation( z. B. Ergo- oder Logotherapie, Pflegefachkräfte) mit mindestens 2 Jahren einschlägiger Berufserfahrung in der Kinder- Jugend- und Eingliederungshilfe und der Arbeit mit Minderjährigen
- Direkter Zugang möglich
Gruppe B
- Menschen ohne pädagogische Vorbildung, mit hoher persönlicher Eignung und Motivation, mit abgeschlossener Berufsausbildung und möglichst auf Sprachniveau B2
- Zugang nach erfolgreichem Vorpraktikum von 80 Stunden
Erfolgreiche Teilnahme
Voraussetzung für den erfolgreichen Abschluss ist die regelmäßige Teilnahme an allen Modulen (max. 10 % Fehlzeiten sind möglich). Bei Überschreitung der Fehlzeiten entscheidet die Kursleitung in Abstimmung mit dem Fachbereich über den Erhalt der (qualifizierten) Teilnahmebescheinigung.
Organisation
Die Teilnehmenden sind während der Qualifizierung bereits bei einem Träger der Jugendhilfe in Teilzeit angestellt und werden für den Unterricht freigestellt. Dieser findet in der Regel an zwei Tagen in der Woche mit einem Tagesumfang von 6 Unterrichtsstunden statt. Während der anderen drei Wochentage sind die Teilnehmenden in der Einrichtung beschäftigt. Dort findet eine Praxisbegleitung durch feste Ansprechpartner*innen statt, die damit die Verzahnung von Theorie und Praxis unterstützen.
Downloads
Infoflyer für Teilnehmende
Infoflyer für Einrichtungen
Dozentinnen
Ein erfahrenes Team von Dozent*innen und eine Lehrgangsleitung begleiten die Teilnehmenden während der Qualifizierung.
Gebühren
Die Agentur für Arbeit kann auf Antrag die anteilige oder vollständige Erstattung der Lehrgangskosten sowie Zuschüsse zum Arbeitsentgelt übernehmen.
Verbleibende Kosten werden durch die Kommunen übernommen.
Ihre Meinung zählt!
Wir möchten uns stetig verbessern. Unterstützen Sie uns dabei und teilen Sie uns Ihre Wünsche und Ideen mit. Was haben Sie als besonders positiv erlebt? Zu welchem Thema wünschen Sie sich einen Kurs? Wenn Sie Kritik oder Beschwerden los werden möchten, warten Sie nicht, bis Ihnen der Kragen platzt! Wenden Sie sich frühzeitig an uns, damit wir die Chance haben, etwas zu verändern. Ihr Ansprechpartner: Markus Bötte, Telefon: +49 551 4952-150, E-Mail m.boette@vhs-goettingen.de
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